Elicit

»Wenn es einem in meinem Behandlungszimmer besser geht als mir, habe ich etwas falsch gemacht.«

— Gunther Schmidt

Wie ich Dir, so ich mir - Selbstfürsorge für Therapeuten, Berater und Coaches

Als Therapeuten, Berater und auch Coaches lassen wir unseren Klienten viele hilfreiche Interventionen angedeihen, auf dass diese sich in ihrem Berufsalltag und/oder Privatleben besser zurechtfinden und insgesamt wohler fühlen. Nach dem Motto des Titels: "Wie ich Dir, so ich mir", wollen wir im Seminar der Frage nachgehen, was wir für uns selbst tun können, so dass wir mehr Freude in unserer Tätigkeit haben und mit "schwierigen" Klienten besser zurecht kommen. Entsprechend werden Sie für sich Strategien entwickeln, wie Sie in Ihrem Beratungszimmer dafür Sorge tragen bzw. was Sie selbst dazu beitragen können, die für sich optimalen Arbeitsbedingungen herzustellen.

Wichtig ist hierbei, sich selbst auszuprobieren und hilfreiche Methoden und Ansätze im eigenen Gefühls- und Gedankengebäude zu verankern. Denn so entsteht mit der Zeit ein sicheres Gefühl und (Selbst-)Vertrauen, jenseits von Erfolgsdruck und -erwartungen. Aus systemischer Sicht können Sie für Ihre Klienten nur dann hilfreich sein, wenn Sie selbst in einem ressourcenvollen Zustand sind. Und wenn Sie sich sicher fühlen, können Sie genau dieses auch Ihren Klienten besser übermitteln.

Leitfragen werden sein:

  • Wann geht es mir gut in der Therapie/Beratung/Coachingsitzung?
  • Wann bin ich in gutem Kontakt mit meinen Ressourcen?
  • An welchen Punkten schafft es mein Klient mich mit welchen Einladungen aus meinem guten Fahrwasser zu bringen oder aus der Bahn zu werfen?
  • Wie kann ich anders auf diese Einladungen reagieren, so dass ich einerseits in meinem Fahrwasser bleibe, andererseits einen guten Kontakt zum Klienten halte?

Im Seminar werden Sie in kollegialer Beratung verschiedene Elemente beleuchten, wie Sie für sich optimale Bedingungen schaffen können, um gute Arbeit zu leisten. U. a.: Zeiteinteilung, Raumgestaltung, erlebter Raum zwischen mir und dem Klienten, Körperhaltungen, der Körper als schneller Gradmesser und Signalgeber, etc.